Am 16.07.2018 hatten wir zum dritten Mal den Trockenbauer im Haus. Dieses Mal ging es nur um Arbeiten außerhalb des mit Team Massivhaus geschlossenen Vertrags. Im Badezimmer oben sollte eine Vorwand mit Wandnische erstellt werden. Im Flur unten sollte die Decke abgehängt werden und im Spitzboden wartete noch ein ganzer Berg Rauspund auf seine Verlegung. Außerdem hat der Trockenbauer eine Notlösung für ein Problem gefunden, das uns bis dahin gar nicht bewusst war.

Wir haben lange überlegt, wie wir die Ablage am Waschtisch gestalten und ob wir überhaupt eine brauchen. In der anfänglichen Badplanung sind wir immer von einer einfachen, gemauerten Ablage ausgegangen. Da uns das aber zu langweilig war, haben wir nun eine deckenhohe Vorwand mit Wandnische erstellen lassen. Die Vorwand hat eine Breite von 180cm – die Nische 120cm. Passend dazu sind unsere Fliesen 60x60cm und der kürzlich bestellte Waschtisch hat auch eine Breite von 120cm. Der Magic Mirror über der Nische wird sowieso eine Maßanfertigung und damit sollte der perfekten Optik nichts mehr im Weg stehen. Ursprünglich wollten wir übrigens ein Waschtisch Vorwandgestell benutzen. Allerdings hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch keinen Waschtisch und leider haben die Halterungen bei den Waschtischen zum Teil unterschiedliche Höhen. Beim Vorwandgestell hätten wir eine feste Höhe einstellen müssen, die dann nach anbringen der Rigipsplatten nicht mehr veränderbar gewesen wäre. Stattdessen hat der Trockenbauer nun ein paar mehr Latten angebracht, damit wir in der Höhe variieren können.

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Die abgehängte Decke im Flur ist an sich unspektakulär. Zu beachten war hier allerdings dass der Absatz im Treppenloch mit runtergezogen wird (Diesen Absatz scheint es bei allen Team Massivhaus Familienhäusern zu geben). Außerdem war unser Treppenbauer bereits zum Aufmaß da, daher mussten wir hier noch mal die neue Höhe durchgeben. Der Trockenbauer verwendet 4cm dicke Latten. Das ist für die meisten Spots völlig ausreichend. Im OG haben wir die Decken in Bad und Flur nicht extra abhängen lassen. Dort werden wir aber Abstandshalter verwenden, da die Folie zum Teil stark durchhängt. Sämtliche Kabel für die Spots haben wir bereits gelegt bevor der Trockenbauer da war. An den Stellen, wo wir nun die Löcher für die Spots gebohrt haben, haben wir vorher kleine Schlaufen gelegt. Für das Ausmessen an der Decke sollte man idealerweise einen Kreuzlinienlaser benutzen. Nur mit dem Zollstock bewaffnet, war es wirklich sehr mühselig. Leider war das erste Loch im Bad gleich eine Niete. An der Stelle war eine Latte, die aber nicht für die Verschraubung der Rigipsplatten genutzt wurde und somit nicht zu erkennen war. Da hat der Maler dann noch etwas mehr zu tun.

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Vom Rauspund auf dem Spitzboden haben wir leider keine Fotos. Der Trockenbauer hat die Dampfsperre, nach dem er oben war, wieder zugeklebt. Das bleibt noch eine Weile so, bis der Estrich nich mehr so viel Feuchtigkeit abgibt. Dann erst wird die Bodenluke eingesetzt. Es wird also einen Trockenbau Teil 4 geben.

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Eine sehr unschöne Sache ist uns leider erst jetzt aufgefallen. Das Veluxfenster im Flur steht 10cm übers Treppenloch über. Warum uns das erst jetzt aufgefallen ist, wissen wir nicht. Aber nun können wir es nicht mehr übersehen. Wenn die Treppe so eingebaut werden würde, wird das Brüstungsgeländer zum Teil in die Schräge unterhalb des Veluxfensters laufen. Also quasi in dessen Fensterbank. Der Trockenbauer hat statt der Schräge nun eine Waagerechte Fensterbank erstellt, damit das Geländer unterhalb dieser Fensterbank in die Dachschräge läuft. Schön ist das aber nicht und wir werden uns sicherlich jeden Morgen darüber ärgern.

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Leider ist dieses Überstehen des Veluxfensters in der Ausführungszeichnung von Team Massivhaus zu sehen. Auf dem Papier ist es nur 1mm. Und bei den vielen Linien, die da sind, ist für den Laien schwer zu erkennen, dass das Fenster so nicht hätte geplant werden dürfen. In der Bauzeichnung, die Zeichnung, die noch ohne statische Berechnung ist, gab es dieses Problem noch nicht. Dort war das Fenster schön mittig auf dem Laufsteg neben dem Treppenloch. Dass Veluxfenster sich aufgrund statischer Vorgaben in waagerechter Lage ändern können, stand zwar als Hinweis auf der Bauzeichnung. Da das Fenster aber nur wenige Zentimeter verschoben wurde, ist es uns nicht aufgefallen.

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Wir haben den Wunsch, das Veluxfenster noch einmal zu versetzen, nun an unseren Bauleiter gegeben und warten auf Antwort von Team Massivhaus. Viel Zeit bleibt uns wahrscheinlich nicht mehr, denn Anfang September soll bereits die Treppe eingebaut werden.

 

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