In nur einer Woche haben uns die Galabauer die Auffahrt, Wege und Terrasse gepflastert – insgesamt 200m². Als Stein haben wir uns für den Pflasterklinker Milano O. von Aka (jetzt Vandersanden) entschieden. Der Rest der Außenanlagen wird in Eigenleistung entstehen. Mit dem ebnen der zukünftigen Rasenfläche haben wir bereits begonnen.

Der Pflasterstein

Die Wahl des Pflastersteins war, wie alles bei uns, eine schwierige Entscheidung. Vor 3 Monaten haben wir bereits angefangen uns die Pflasterflächen bei Baustoffhändlern anzuschauen. Da wir eine ziemlich große Fläche pflastern wollten, waren wir uns schell einig, einen möglichst günstigen Stein zu nehmen. Das günstigste was wir gefunden haben, war ein dunkelgrauer Betonstein. Von unserer aktuellen Terrasse wussten wir aber bereits, wie ein Betonstein nach ein paar Jahren aussieht. Es gibt zwar heutzutage überwiegend beschichtete Betonsteine, das hilft aber auch nicht ewig. Kinder und andere Umwelteinflüsse lassen die Steine schnell alt aussehen. Eine Alternative zum Betonstein ist Pflasterklinker, welcher farbbeständig, aber leider etwas teurer ist. Die gepflasterten Flächen gefielen uns aber sehr gut, daher haben wir von nun an vermehrt nach Klinker geschaut.

Damit wir auch den Kontrast zum Verblendstein am Haus sehen, haben wir uns auch einige Mustersteine besorgt. Die Baustoffhändler waren alle sehr freundlich und haben immer ein paar Steine mitgegeben. Das hat bei der Auswahl auf jeden Fall geholfen. Vor allem, da wir die Steine so auch mal bei verschiedenen Lichtverhältnissen gesehen haben. Leider haben die Kinder die Steine benutzt, um ihr eigenes Haus zu bauen und da alle Steine grau, schwarz oder anthrazit waren, war es später unmöglich zu wissen, welcher Stein von welchem Hersteller war. Also noch mal zum Baustoffhändler. Diesmal waren wir in Norderstedt wo die wahrscheinlich größte Pflasterausstellung im Norden ist. Hier fiel auch die Entscheidung auf den Milano O., der dort in allen verfügbaren Formaten verlegt ist. Wir haben uns, hauptsächlich wegen des Preises, für das Normalformat 200x100x52mm entschieden.

Der Galabau

Die Freude war groß als am Freitagabend 31.08.2018 bereits ein Bagger bei uns auf dem Grundstück stand. Es ging endlich los. Am Samstag haben wir noch mal alle Details wie Verlegemuster und Höhe der Pflasterung besprochen und am Montag war dann die ganze Mannschaft vor Ort.

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Eigentlich hätten wir gerne direkt auf Höhe des Fußbodens gepflastert. Da wir vor der Haustür aber ein Podest wollten und keine Stufe oder Steigung bei den Wegen mochten, haben wir lieber alles auf eine Höhe gesetzt. Zudem wollten wir gerne die Rollschicht erhalten und eine Pflasterung auf gleicher der Höhe der Rollschicht war problematisch, da die Lüftungsfugen im Verblendmauerwerk sonst unterhalb der Pflasterung sind. Bei der Auffahrt haben wir uns für das Fischgrätenmuster entschieden. Wege, Terrasse und Podest wurden im Halbverband verlegt. Eingefasst wurde alles mit Granit Kleinpflaster. Lediglich an der Auffahrt haben wir zur besseren Befestigung Granitstelen.

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Die Jungs waren schnell. Einen Tag für die Erdarbeiten, drei für die Pflasterung und einen Tag für die Einfassung. Am Wochenende drauf war bereits alles fertig.

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Am Ende unserer Auffahrt wollen wir in den nächsten Wochen das Doppelcarport mit integriertem Schuppen bauen. Die Strom- und Netzwerkkabel, die aus der Pflasterung gucken sollen später im Schuppen sein. Eine Wasserzu- und Ableitung haben wir vorher auch gesetzt, falls wir mal ein Waschbecken im Schuppen wollen. Die Kabelschlaufen, die überall rausschauen sind für die Beleuchtung vorgesehen.

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Da ein paar schöne Landmaschinen im Besitz der Familie sind, war die Ebnung der zukünftigen Rasenfläche auch kein Problem. Genug Erde haben wir mittlerweile auch, allerdings keine gesiebte. Dafür war sie umsonst. Ein paar Tage werden wir wohl noch Steine rausharken müssen, bevor wir das Projekt Rollrasen starten können. Außenanlagen Teil 2 folgt in Kürze.

 

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