Unter den Hausaufgaben wird bei den meisten Bauanbietern all das verstanden, was der Bauherr zu erledigen hat, bevor die eigentliche Bauphase beginnen kann. So ist es auch bei Team Massivhaus. Es begann mit dem Ausfüllen verschiedener Checklisten zum Grundstück, zuständigen Versorgern und benötigten Anträgen und endete letzte Woche mit dem Aufstellen eines Baustromverteilers.

Aber der Reihe nach.

Bereits am 23.12.2016, kurz nach Unterzeichnung des Team Massivhaus Vertrags, haben wir die erste Checkliste ausgefüllt. In Checkliste Nr.1 Teil A erwartet Team allgemeine Infos zum Grundstück, zuständigen Ämtern und einen Wunschtermin für das Planungsgespräch. Bei uns stand da „jederzeit“. Klar.

Am 17.05.2017, am Tag des Planungsgesprächs haben wir dann Checkliste Nr. 1 Teil B abgegeben. Hier wurde z.B. nach dem Munitions-Räumungs-Bescheid, dem Höhenplan und dem Bodengutachten gefragt. Gut, dass wir bis auf das Bodengutachten schon alles geklärt hatten. Jede Verzögerung hätte auch das gesamte Bauvorhaben verzögert, da Team i.d.R. pausiert, so lange irgendwelche Hausaufgaben nicht erfüllt sind.

Blieb also noch die Beauftragung eines Bodengutachtens (oder Baugrundgutachten). Dieses wurde am  26.07.2017 durchgeführt und zu unserer Überraschung muss nur aufgeweichter Boden abgetragen werden, was quasi der Standard ist.

Kurze Zeit später, am 31.07.2017, wurde unser Bauwasseranschluss errichtet. Von Auftrag bis Fertigstellung waren das nicht einmal 3 Tage und die Pauschale von 50€ für den Verbrauch ist denke ich auch ok.

Am 15.09.2017 erteilten wir der Firma Schubert Tiefbau den Auftrag für zusätzliche Erdarbeiten. Dies ist der Tiefbauer, den Team für unser Bauvorhaben vorgesehen hat. Das Angebot ist konkurrenzfähig. Wen wir für die Entwässerungsarbeiten beauftragen, steht allerdings noch nicht fest.

Letzte Woche, am 16.11.2017 kam dann endlich der Baustromverteiler von der Firma Elektro Marggraf. Diese Firma wird laut Team Massivhaus später auch die Elektrik im Haus machen. Etwas merkwürdig finden wir, dass wir bislang die einzigen im Baugebiet sind, die einen Unterverteiler direkt auf dem Grundstück haben (der graue Kasten genannt), obwohl einer am öffentlichen Parkplatz direkt neben unserem Grundstück steht. Ich hatte bei der Schleswig Holstein Netz AG (unserem Grundversorger) noch einmal nachgefragt, aber mir wurde versichert, dass es ohne den „grauen Kasten“ keinen Baustrom gibt. Wieder 250€, die höchstwahrscheinlich nicht nötig waren.

baustromverteiler2.jpggrauer-kasten-fuer-baustrom.jpegIMG_20171105_123004.jpgIMG_20171001_123539.jpg

Zum Schluss noch eine Auflistung der Dinge, ohne deren Unterzeichnung Team nicht mit der Planung des Hauses fortfahren wollte (Ausgenommen Freigabe der Grundrisse und des Bauantrags).

  • 31.08.2017 – Team möchte die Solaranlage im Osten installieren. Dies sei besser. Ich bin anderer Meinung. Egal. Bestätigt.
  • 13.09.2017Neue DIN 18533. Team möchte knapp 5.000€ dafür, dass sie nach Vorschrift bauen. Wir mussten bestätigen, dass sie es nicht müssen, wenn wir keine Extrakosten wollen.
  • 15.09.2017 – Zusätzliche Erdarbeiten. Schon erwähnt. Aber nicht, das Team die Planung einstellt, bis wir einen Deal mit dem Tiefbauer hatten.
  • 09.10.2017 – Statische Mehrkosten + div. Änderungsverträge. Eigentlich immer, wenn Mehrkosten entstanden, mussten wir eine Bestätigung schicken.

 

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