Die bisher langwierigste Eigenleistung ist vollbracht! Seit dem 27.07.2018 haben wir ein funktionierendes Netzwerk im Haus. 600m Cat.7a Kabel wurden bereits bei der Netzwerk Vorinstallation verlegt. Dazu kamen nun 13 2-fach Netzwerkdosen und 15 Keystone Module, sowie 3 Patchpanels und 3 Switche in 2 Serverschränken. Die gleiche Arbeit hätte uns beim Team Massivhaus Elektriker ca. 3.000€ mehr gekostet. So hatten wir nur die Materialkosten und ca. 2 Wochen Arbeit.

Jetzt haben wir wirklich in jedem Raum Netzwerk – in den meisten sogar mehrfach und sogar in den Bädern, für die Magic Mirror. Da ich beruflich aus der Ecke komme, muss das bei uns so aussehen. Ob später alle Dosen benutzt werden, ist fraglich. Aber wer weiss schon, was z.B. die Kinder später für Ansprüche stellen. Lieber vorbereitet sein.

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Da durch die vielen Dosen einige Kabel zusammengekommen sind, mussten wir eine Unterverteilung für das OG machen. Der Deckendurchbruch im HWR hätte auch keine weiteren Kabel mehr zugelassen. So haben wir nun einen 19″ Serverschrank im HWR und einen kleinen 10″ Schrank in der Ankleide, der etwas weniger auffällt und später im Kleiderschrank verschwindet. Da oben mehr Dosen sind, brauchten wir hier sogar 2 Patchpanel. Unten reicht eins. Der Schrank ist trotzdem größer, um später noch Router, Server, NAS und Smart Home Equipment aufzunehmen. Da wir keine SAT Schüssel haben, wird da sicher auch noch etwas fürs Fernsehen reinkommen müssen.

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In beiden Schränken sind ausschließlich Gbit Komponenten verbaut. In der Theorie können die sogar 10Gbit – das können aber die alten RJ45 Stecker nicht und wahrscheinlich sind meine Auflege Fähigkeiten dafür auch nicht gut genug. Ebenso haben beide Schränke PoE-fähige Switche. Das ist nützlich, um z.B. einen Access Point oder eine Kamera direkt über das Netzwerkkabel mit Strom zu versorgen. Dafür haben wir u.a. die Keystone Module benutzt. Denn einige Kabel liegen lose in den Dachunterschlägen oder in abgehängten Decken.

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Getestet haben wir bisher nur mit einem einfachen Netzwerk Kabeltester. Das war immerhin schon mal erfolgreich. Wie gut aber tatsächlich aufgelegt wurde, wird später ein Lasttest zeigen. Wir sind aber froh, endlich zu wissen, dass weder die Putzer noch die Estrichleger ein Kabel beschädigt haben. Weiter gehts mit dem Thema Netzwerk, so bald Maler und Fliesenleger durch sind. Dann kommen noch die Blenden drauf und ein paar Multimediadosen wollen auch noch angeschlossen werden.

 

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