Bereits am 18.10.2017 erreichte uns ein Schreiben, in dem Team Massivhaus uns mitteilte, dass sich unser Bauvorhaben „aufgrund des bisher stark verregneten Sommers 2017 und den immer wiederkehrenden Starkregenfällen“ leider um 3 – 4 Wochen verzögert. Wir waren nicht begeistert, hatten dieses Schreiben jedoch bereits erwartet. In anderen Team Bautagebüchern haben wir schon davon gelesen. Eine kurze Nachfrage bei anderen Bauherrn ergab, dass andere Bauanbieter scheinbar keine Verzögerungen haben. Einige fingen sogar früher an.

Team reizte in unserem Fall bisher jede Frist komplett aus oder überzog sie sogar. Hier eine Übersicht:

Termin beim Architekten 20 – 22 Wochen nach Vertragsunterzeichnung

  • Die Vertragsunterzeichnung war am 14.12.2016 – Das Planungsgespräch war genau 22 Wochen später, am 17.05.2017

Erhalt der ersten Entwurfszeichnung nach dem Planungsgespräch 2 – 3 Wochen

  • Der erste Entwurf kam genau 3 Wochen nach dem Gespräch in Büdelsdorf

Erstellen der Bauantragsunterlagen 5 – 9 Werktage ab dem Zeitpunkt der Entwurfsfreigabe

  • Am 17.07.2017 haben wir den finalen Entwurf freigegeben – 17 Werktage später kamen die Antragsunterlagen

Baubeginn 4 – 6 Wochen nach Vorlage aller Genehmigungen

  • Die letzte Genehmigung (die Befreiung) lag am 29.09.2017 vor – Das ist heute (10.11.2017) genau 6 Wochen her

Eine Recherche im Team Bauforum hat ergeben, dass Team das gleiche Schreiben zur Verzögerung auch schon 2016 und 2015 verschickt hat. Und zwar genau das gleiche Schreiben. Auf unsere schriftliche Beschwerde erhielten wir dann eine umfassende Erläuterung, warum bei Regen nicht gebaut werden kann. Jedoch ging dieses Antwortschreiben überhaupt nicht auf unsere Fragen ein. Eine weitere Recherche ergab, dass auch dieses Antwortschreiben mit dem gleichen Wortlaut auch an andere Bauherren ging.

Ob es dieses Jahr noch los geht, ist fraglich.

 

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